Nach der ursprünglichen Religion Chinas lässt sich alles Bestehende auf zwei Urprinzipien zurückführen. Diese stehen im polaren Verhältnis zueinander.
Yin ist das passive Prinzip. Symbolhaft stehen hier das beschattete Flussufer, der Herbst und der Winter, das Weibliche, Dunkle, Kalte, Nasse und Tiefe. Yang ist das aktive Prinzip. Hier stehen stellvertretend das besonnte Flussufer, der Frühling und der Sommer, das Männliche, Helle, Warme, Trockene und Hohe. Diese Doppelpoligkeit dehnt sich auf alles Seiende aus und findet über all seine Entsprechungen.
Quelle: Dr. Klaus Dirschauer, 2002 |
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